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Meine Berichte
Lustig aus Sicht der Eltern PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Henrik   
Samstag, den 13. Februar 2010 um 23:36 Uhr

Hallo da drauen an den Gerten,

in den vergangenen Wochen ist natrlich wieder viel passiert. Unter Anderem waren da so zwei oder mehr Geschichten, die meine Eltern unheimlich erheitert haben.

Da war zum Einen die Geschichte mit dem Apfelmu. Mama hatte welches selbst gekocht und mir zum Frhstck kredenzt. Noch whrend ich damit beschftigt war, meinen Teller zu leeren, musste sie allerdings schon zur Arbeit gehen und bergab das Ruder an Papa. Als meine Schssel geleert - ich aber noch hungrig - und feststellte, dass Mama nicht mehr da war, um mir einen Nachschlag zu verpassen, lief ich mit dem groen zugedeckelten Topf, in dem sich das restliche Apfelmu befand, laut brllend zu meinem Papa. Ich schrie ihm unter Trnen ins Gesicht: "Ich will viele Apfelmu mehr haben!" (kein Tippfehler!) Papa blieb ganz ruhig, schickte mich mit dem Topf im Arm aus dem Schlafzimmer zurck in die Kche und versprach mir gleich zu folgen. Also lief ich laut brllend zurck in die Kche. Womit Papa allerdings nicht gerechnet hatte: In der Kche angekommen fhlte ich mich zum eigenstndigen Handeln gezwungen und fllte das restliche Apfelmu aus dem groen Topf in mein Schsselchen um. Glcklicherweise reichte dessen Kapazitt gerade so aus. Als Papa dann wenige Minuten spter in der Kche erschien und seinen Augen kaum trauen mochte, berichtete ich ihm stolz, dass ich es war, der ohne zu Kleckern alles umgefllt hatte. Er fragte mich, ob er etwas abbekommen knne. Erst dachte ich natrlich, er wolle nur einen Lffel voll haben und streckte ihm einen gut gefllten entgegen. Das Angebot nahm er auch wahr, hielt mir dann aber auch gleich seine eigene Schssel hin. "Nagut", dachte ich, "bekommt er eben eine kleine Portion ab" und schob ihm etwas aus meiner Schale in seine. Als ich dann so viel gegessen hatte, dass ich nicht mehr konnte, habe ich ihm auch noch den Rest meiner Portion vermacht.

Und zum Anderen die Geschichte mit der Umbenennung. Diese ist allerdings ganz schnell erzhlt. Zum Einschlafen lesen wir oft noch ein Buch. Unter Anderen auch Peter Pan. Nun war ich den einen Abend so mde, dass ich bei diesem Titel ein paar Buchstaben vertauscht habe. So entfloh der Name "Pater Pen" meinen Lippen. Dabei wei ich noch nicht einmal, warum meine Eltern das nun so komisch fanden...

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Einen Morgen hat mir mein Papa frische Wsche zum Anziehen aus dem Schrank geholt und auf mein Bett gelegt. Die Sachen waren aber farblich berhaupt nicht aufeinander abgestimmt: Grne Strumpfhose und oranger Pulli - ist der farbenblind?! Oh, ja, richtig, stimmt ja, er ist farbenblind. Jedenfalls habe ich diese unmgliche Kombination selbststndig ersetzt. Die Strumpfhose legte ich zurck in den Schrank und holte dafr eine ordentliche Hose und ein Paar normale Socken heraus. So kann ich mich in der ffentlichkeit zeigen! Natrlich hat mein Papa etwas verstrt geguckt, als er mich so sah, aber das strte mich in diesem Moment nicht.

Es gab natrlich noch viel mehr lustige Situationen, die allerdings immer stark kontextsensitiv waren - also von der Situation abhngig, in welcher sie auftraten. Daher wre es ein unheimlicher Aufwand, auch diese hier zu beschreiben - dazu fehlt mir einfach die Zeit. Ich hoffe dennoch, dass Euch auch diese beiden Geschichten in hnlicher Weise wie meine Eltern erheitern konnten und wnsche allen bis zum nchsten Mal eine schne Zeit!

Euer Henrik

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 07:29 Uhr
 
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